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| >> Neue Westfälische, Lippische Landeszeitung vom 22.02.2007 |
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| Viele bewegende Momente |
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Kirschnereit verfügt bereits seit langem in herausragender Weise über jene spieltechnischen und musikalischen Tugenden, die es ihm ermöglichen, selbst das Rachmaninoff-Konzert, das in beiderlei Hinsicht höchste Anforderungen an seinen Interpreten stellt, für seine Zuhörer zu einem bewegenden Erlebnis zu formen. Nicht zuletzt deshalb, weil er die dialektische Spannung zwischen film-musikalisch weidlich ausgetretener Gefühlsmalerei und filigran sich ausformulierender kompositorischer Form, in die die Zeit dieses 1900 entstandene Konzert mehr und mehr hineingeworfen hat, infolge einer geradezu phänomenalen Transparenz zugunsten der Form zu halten vermochte. Zu keiner Sekunde rutsche seine Interpretation ins bloße Schwelgen ab. Eine große Leistung […]
Es hätte wirklich noch länger dauern können […] Kirschnereit schloss nach zwei Zugaben den Deckel seines Flügels.
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