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| >> Allgäuer Zeitung vom 16.02.2005 |
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Kirschnereit begriff das Allegro non troppo ma energico kompakt und dramatisch und lud es mit einer Menge Spannung auf. Lyrisch floss ihm das „Andante con espressione“, während im dritten Satz besonders die gewaltigen Klangeruptionen hervorstachen, die Kirschnereit dem Steinway entlockte … sprengte im Finalsatz der Brahmssonate wirklich alle Dimensionen und musste daraufhin gleich drei Zugaben spielen … Auch die „Variations Sérieuses“ von Mendelssohn hat Kirschnereit traumwandlerisch drauf und formt daraus ein ernstes, dramatisches Opus, bei dem seine dynamischen Schattierungen sehr gefielen. Sechzehntelläufe perlten bei ihm wie geölt – einfach hinreißend. Ein Glanzlicht setzte der plastisch abgebildete Händel zu Beginn. Sein Pianissimo erreichte wirklich ein kolossale Wirkung, die beeindruckte.
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