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| >> FONO FORUM 10/2006, Attila Csampai vom 20.09.2006 |
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| Die Ideale Bühne – Mozarts Klavierkonzerte |
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(...) Allein der Abschluss der Zehn-CD-Edition des deutschen Pianisten Matthias Kirschnereit sorgte für den ersehnten Lichtblick im sonst so düsteren Mozart-Jahr: Sein mit den Bamberger Symphonikern und dem Dirigenten Frank Beermann in sieben Jahren bedächtig produzierter Zyklus vereinigt auf ansprechende Weise die Ausdrucksmöglichkeiten eines modernen Konzertflügels mit den Klangidealen des Historisten – also mit Transparenz, dramatischer Interaktion, belebter Klangrede. Das Klavier bleibt Primus inter Pares und gerät trotz perlendem Non-Legato-Spiel nie in die Gefahrenzone des allzu Schönen und Polierten, da Kirschnereit es versteht, jede Phrase als Teil eines Kommunikationsprozesses zwischen Klavier und Orchester kenntlich zu machen. Sein Mozart-Zyklus repräsentiert musikalisch den derzeitigen „Stand der Dinge“ in Mozart-Klavierkonzerten, und es ist ein Zeichen der Hoffnung, dass in solchen geschützten Nischen, abseits des großen Star-Rummels und noch weiter weg vom derzeit angesagten, schier unerträglichen Mozart-Gesäusel, auch heute interpretatorische Fortschritte möglich sind (...) |
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