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| >> Schwäbische Post vom 10.03.2005 |
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Bereits im ersten Satz „Maestoso“ … fällt die überaus sensible Gestaltung .. auf. Er fesselt das Orchester und die Zuhörer gleichermaßen durch stark ausgeprägte Dynamik und Gestaltung der Tempi. Mit großem Respekt behandelt Kirschnereit sein Instrument und die Musik, explizit im „Adagio“. Er macht aus dem einzelnen Ton etwas besonderes und einmaliges. Er gibt mit geschlossenen Augen der Musik von Brahms einen Charakter, der in den solistischen Klavierteilen den Atem voll Spannung anhalten lässt, um nur ja nicht eine einzelne Tonfärbung zu verpassen. In den aufwühlenden Passagen des dritten Satzes ergänzen sich hervorragend Solist und Dirigent.
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