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| >> Nordseezeitung Bremen (Christian Ekowski) vom 26.04.2006 |
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| Japanische Hofdame trifft Philosophen |
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Beim Klavierkonzert C-Dur KV 467 von Mozart wartete man vor allem gespannt auf das von Film und Werbung ausgeschlachtete Andante. Diese Erwartung wurde vor allem von Matthias Kirschnereit nicht bedient. Vielmehr pflegte er einen starken, manschmal sogar ziemlich kühlen, nüchternen Anschlag, der aber die virtuose und spielfreudige Fraktur des Werks dadurch umso mehr herausstellte.
Das Andante ertrank nicht in einem parfümierten Sirup der Sordino-Streicher, sondern war als schöner, leicht nachdenklicher Gesang zu hören. Tetzlaff regte dabei seine Musiker zu einem herrlich lebendigen und frischen Tonfall an. Im dritten Satz was dem Solisten mit seinem hinreißenden Brio und gar nicht gehetztem Tempo ein langer, herzlicher Beifall sicher. |
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