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| >> Westfälische Zeitung vom 23.02.2007 |
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| Akkord-Kaskaden mit innerer Ruhe gespielt |
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Matthias Kirschnereit war der Solist des Klavierkonzertes. Das Werk […] machte es ihm wegen der unmittelbar ansprechenden, bisweilen schwelgerischen Themen leicht sich geradezu in die Herzen der Zuhörer zu spielen. Er vermochte es scheinbar mühelos, den brillant-funkelnden, üppigen Klaviersatz hinreißend wirkungsvoll zu gestalten.
In den schnellsten Passagen oder in den mächtigen Akkord-Kaskaden war der Ansatz seiner Interpretation stets von innerer Ruhe geprägt. Kirschnereits Intention war auf die übergeordnete Melodie gerichtet, deren Gestaltung er nie aus dem Blick verlor. So entstand unter seinen Händen eine miterlebbare formale Einheit und ausdrucksmäßige Geschlossenheit. |
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