| Felix Mendelssohn-Bartholdy |
| Sonate B-dur op. 106, Variations sérieuses op. 54, Trois Fantasies ou Captrices op. 16, Fantasie fis-moll op. 28 |
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| Arte Nova (BMG) 74321 76808 2 |
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| Press review |
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| >> Stereoplay vom 05.01.2001 |
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Man hat Matthias Kirschnerreit zu Recht als einen Erben der spezifisch deutschen Tradition des Klavierspiels bezeichnet und damit etwas Atmosphärishes gemeint, bei dem – mit ein wenig Übertreibung sei es gesagt – Waldesdunikel in jede Klang ist und jeder Ton spricht wie die Tiere im Märchen. Die punktierten Akkorde im Kopfsatz von Mendelssohns B-dur-Sonate etwa – ein Werk, das ob dieser Einspielung den Sprung ins Repertoire schaffen sollte – trimmt Kirschnereit nicht auf Obertonbrillanz, sondern er verleiht ihnen ein reiches Funkeln, an dem alle Einzeltöne gleichen Anteil haben. (Jens Hagestedt)
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| >> Stereo vom 12.01.2001 |
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Von den Variations sérieuses existieren schon zahlreiche Aufnahmen etwa von Horowitz oder Perahia, aber Kirschnereits kann daneben durchaus bestehen: Trotz seiner Virtuosität huscht er nicht über das Thema weg, sondern erzählt es leidenschaftlich und abwechslungsreich.
(Carolin Pirich)
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| >> Klassik Heute vom 05.02.2001 |
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Ein von A bis Z durchdachtes, prasierungstechnisch wie klangfarblich ausgefeiltes Spiel. Selbst vergleichsweise einfache Laufwerk-Passagen erhalten so Sinn und Zielstrebigkeit. Dabei begeht Kirschnereit nicht den Fehler, mehr in die Musik hinein zu packen, als drin ist. Er stellt auf eine höchst respektvolle und differenzierte Weise eine Reihe von charmanten Mendelssohn-Stücken vor. Die dem jeweiligen Stück angemessene Zurückhaltung bzw. die der jeweiligen Substanz verpflichtete Differenziertheit macht Kirschnereits Interpretation der vielschichtigen Variations sérieuses zu einem im Ausdruck entsprechend weit gespannten und tief gehenden Hör-Erlebnis. (Kalle Burmester) |
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